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Muster

Traditionelle Muster

Abbildung 5.1.9 reproduziert einige traditionelle Muster. Als Quellen sind unter anderem genannt: 

  • Archibald H. Christie: Pattern Design; Oxford 1929
  • Clarence P. Hornung: Allover Patterns for Design and Craftsmen; Dover Publications, 1976
  • George Bain: Caltic Art: The Methods of Construction; Dover Publications, 1973

Die Werke sind wohl nur noch antiquarisch erhältlich, zum Teil zu horrenden Preisen. Die hier gezeigten Muster gehen sämtlich auf Christie zurück, da ich bei den anderen nicht sicher bin, ob sie noch unter Copyright fallen.

Überlappende Muster

Überlappende Zwölfecke bilden die Grundlage von Abbildung 5.6.1. In 5.6.2 (nach David Wade) liegt ein Muster aus gegeneinander gekippten Quadraten (und Rauten, falls man das so sehen möchte) zugrunde, das dupliziert und übereinander gelegt wurde. Wade hat einen sehr umfassenden Internetauftritt mit Fotos  von Mustern aus dem islamischen Kulturkreis. 

Ringe aus 18 Kreissegmenten lassen sich zu unzähligen Mustern zusammensetzen. Abbildung 5.6.3 wurde als Inspiration verwendet, jedoch nicht exakt nachgebildet.

5.6.4 basiert auf einem Rechteck, das an zwei gegenüberliegenden Seiten eine Kerbe aufweist. Wenn alle Linien gleich dick sein sollen, muss das Seitenverhältnis des Rechtecks sorgfältig angepasst werden - wegen der 60°-Winkel liegt dem Rechteck ein gleichseitiges Dreieck zugrunde. Für die Montage ist es einfacher, die Sterne tatsächlich zu setzen und gegebenenfalls nach Fertigstellung des Musters zu entfernen. Hier wurden sie drin belassen.

Verflochtene Muster

Auch Abbildung 5.6.5 basiert auf einem von David Wade dokumentierten Motiv. Im Unterschied zu den überlappenden Mustern sind die Teile hier miteinander verflochten. Es zeigt sich die typische streng abwechselnde drüber/drunter-Anordnung von Knoten. 

In Inkscape erfolgt die Konstruktion etwas anders, da ein grafisches Element entweder über oder unter einem anderen liegt, jedoch nicht hineingesteckt werden kann. Die Grundform basiert auf einem Sechseck. Zuerst wurde ein Drittel der Figur gezeichnet, dann mehrmals geklont und überlagert, um die Schnitte zu setzen. Anschließend wurden die Klone gelöscht, die Figur zweimal kopiert und verdreht, die Teile kombiniert und dann folgte noch etwas Feinarbeit. Möchte man ein Muster bis zum Rand abbilden, benötigt man noch weitere Teile, bei denen einige Schnitte rückgängig gemacht sind.