Kapitel 4
Das beeindruckende Aufmacherbild zu Kapitel 4 lässt sich wie abgebildet konstruieren. Da sich dabei Teile überlappen, hat man aber erstmal ein Muster. Um ein Tiling zu erstellen, muss eine Dekonstruktion erfolgen.
Topologische Äquivalenz
Die beiden Tilings in 4.1.2 Abbildung sind topologisch äquivalent: Ein gelbes Tile hat vier Ecken, an jeder der Ecken treffen drei Tiles aufeinander (34). Ein oranges Tile hat sechs Kontaktpunkte, an zweien davon treffen vier Tiles aufeinander, an den anderen lediglich drei (32.4.32.4). Das Verhältnis gelber zu orangen Tiles ist 1:2, jedes gelbe Tile berührt vier orange Tiles, jedes orange Tile vier orange und zwei gelbe.
Auch die Tilings in 4.1.3 sind topologisch äquivalent: Die Ecken der gelben Tiles haben die Valenzen 54, die orangen 53. Ein Quadrat ist von vier Dreiecken umgeben, ein Dreieck von zwei Quadraten und einem Dreieck.
Das sollen Quadrate sein?
Das S-förmige Gebilde entspricht in dieser Pflasterung topologisch gesehen einem Rechteck oder Quadrat.: An jedem Vertex des Tilings treffen genau vier Tiles aufeinander. Der Nachbau der Zeichnung erfolgte nach Augenmaß und mit Hilfe der Klon-Funktion in Inkscape. Auf den ersten Blick passt es ganz gut.
Dualität
Kapitel 4 greift nochmals das Thema Dualität auf. Spannend ist die topologische Äquivalenz zwischen den Tilings in 4.2.1 und 4.2.2. Zur Konstruktion: Ich habe zuerst das Quadrat- und Dreiecks-Tiling gezeichnet, dann mittels Hilfslinien darin ein Fünfeck konstruiert und dieses dann mehrmals kopiert und rotiert.