Parkettierungen aus Polygonen und Sternen
Es war überraschend schwierig, reguläre Polygone mit gleicher Seitenlänge zu erstellen.
Nomenklatur
Die Anzahl der Ecken jedes Polygons, die an einem Vertex aufeinander treffen, werden mit Punkten verbunden. Die erhaltene Reihe wird so aufgetrennt, dass die Zahlenfolge mit den kleinst möglichen Werten beginnt. So kann Eindeutigkeit erzielt werden. Weiter im Buch werden Exponenten eingesetzt, um die Folgen zu verkürzen. Aus 3.3.3.3.3.3 wird dann 36.
In der folgenden Abbildung fehlen die Kombinationen 4.5.20, 3.8.42, 3.7.42, und 3.9.18.
Baukasten-Tilings
Wenn Teile eines Tilings gegeneinander ausgetauscht oder gedreht werden können, ergeben sich viele unterschiedliche, aber doch ähnliche Parkettierungen. Das gilt auch dann, wenn man sich auf Tilings beschränkt, bei denen Ecken aufeinander treffen.
Archimedische Tilings
Archimedische Tilings bestehen nur aus regulären Polygonen. Sie sind zudem monogonal, das heißt, dass alle Vertices den selben Typ aufweisen. Außerdem sind sie isogonal, das heißt, jeder Vertex kann durch einfache Transformationen auf jeden anderen Vertex abgebildet werden. Die Summe der Eigenschaften isogonal und monogonal wird in der entsprechenden Literatur als uniform bezeichnet. Insgesamt gibt es 11 verschiedene, wobei je nach Quelle 34.6 wegen seiner beiden spiegelverkehrten Ausprägungen als zwei unterschiedliche Tilings gewertet wird.
k-uniforme Tilings
Ein k-uniformes Tiling besteht aus regelmäßigen Vielecken. Im Unterschied zum archimedischen Tiling gibt es nicht nur einen, sondern k Typen von Vertices. Es ist k-isogonal. Grundlagenarbeit wurde wohl von Otto Krötenheerdt Ende der 1960er Jahre geleistet. Abbildung 2.2.1 zeigt die 20 möglichen 2-uniformen Tilings.